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Die Entwicklung des
Morgan Horses im Laufe eines Jahrhunderts
1905 - 2011
Wer genauer in die Geschichte des
Morgan Horses eintauchen will, kann auf dieser Seite viele Details finden. Diese
Seite ist vor allem für Insider gedacht, die sich etwas intensiver mit der
Entwicklung der Morgans befassen möchten. Vor allem findet man Pferde, die an
der Entwicklung dieser Rasse ganz bedeutenden Anteil hatten. Die Chronik erhebt
aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Letzte Neuigkeiten seit 2000
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1857 |
Ein paar wichtige Daten noch aus dem 19. Jahrhundert:
Der
Naturwissenschaftler und Ingenieur Daniel Chipman Linsley, ein Verehrer des Morgan Horse, veröffentlichte
das Buch 'Morgan Horse', in dem er Informationen über 240 Hengste sammelte.
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1894 |
Joseph Battell führte Linsley's
Nachforschungen über das Morgan Horse weiter und veröffentlichte sein Wissen
1894 in 'The Morgan Horse and Register'. Schließlich führten seine
jahrelangen Recherchen zur Veröffentlichung des Band I of The Morgan Horse and Register. Dies war ein Werk von 996 Seiten, es enthielt Pedigrees und Details von Tausenden von Pferden, Briefe, Notizen und
Dokumente.
Folgende Pferde wurden ins MORGAN REGISTER aufgenommen:
1. Jeder Hengst und jede Stute, die in direkter Linie über den Vater von
Justin Morgan abstammten und
mindestens 1/64 seines Blutes aufweisen konnten.
2. Die Nachkommen eines registrierten Hengstes und einer
registrierten Stute.
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| 1905 |
Joseph Battell veröffentlichte Band II,
eine Fortsetzung von Band I
Nun wurden auch Pferde registriert, die über die Stute eine direkte
Verbindung zu Justin Morgan aufweisen konnten und zu
1/32 von ihm abstammten.
'Band I und Band II konnten damals für 8 $ erstanden werden.
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| Durch die Bemühungen von Senator Redfield Proctor wurde die
U.S. Morgan Horse Farm in Burlington, Vermont, als
Landwirtschaftliche Versuchsanstalt eingerichtet. |
Joseph Battell schenkte der amerikanischen Regierung in
Weybridge, Vermont, 500 acre Land für ihr Zuchtprogramm
( 1 Acre - 4047
qm ). Die Pferde wurden von Burlington nach
Weybridge gebracht.
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| 1907 |
General Gates
( Denning Allen x Fanny Scott )
wurde als Deckhengst der U.S. Morgan Horse Farm ausgewählt, obwohl er
aufgrund seiner Blutlinien bei manchen Züchtern umstritten war. |

General Gates |
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1908 |
Bennington
( General Gates x Mrs Culver ), das erste
Hengstfohlen von General Gates wurde auf der Government Farm geboren. In den
meisten Pedigrees von Showmorgans ist Bennington im Pedigree zu finden.
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| 1909 |
Der Morgan Horse Club wurde unter der Leitung von C.C. Stillman
gegründet.
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Artemisia
( Ethan Allen 3rd x Lady Laura ) wurde
geboren.
Diese Stute wurde 10 x von Bennington gedeckt und
gemeinsam brachten sie eine eigene Dynastie hervor. Die Kreuzung mit dem Hengst Bennington
bezeichnete man als sogenannten 'Golden Cross' und beinhaltete so bekannte Pferde
wie Mansfield , Querido, Canfield und
Ulysses.
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| 1910
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Am 12. Februar wird ein Brief von J.C. Brunk im Magazin ' New England
Farmer' veröffentlicht, in
dem er anprangert, dass Pferde mit nur 1/64
Blutanteil von Justin Morgan in die Zucht aufgenommen
werden. Seiner Meinung
nach sollten alle Pferde von der Zucht ausgeschlossen sein, die nicht
wenigstens
1/8 Originalblut von Justin Morgan in sich trügen. Andernfalls
wäre diese Zucht immer der Kritik
ausgesetzt.
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1915 |
Joseph Battell starb und überließ 'The
Morgan Horse and Register' dem College in Middlebury, Vermont
'The American Publishing Company', die den Band III veröffentlichte,
fiel einem Brand zum Opfer. Einige Kopien von Band III konnten gerettet
werden und so wurde Band III neu aufgelegt. Doch einige
wertvolle Stiche und Bilder von frühen Morgans verbrannten.
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| 1919 |
C.C. Stillman kaufte das 'Morgan Horse and Register' vom Middlebury College für 2000 $.
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Castor ( General Gates x Babe ) belegte beim 'U.S
Army
Endurence Ride' über 300 Meilen den 2. Platz. Er benötigte
51 Stunden
und 18 Minuten.
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Band IV wurde veröffentlicht und 'The Morgan Horse and
Register' wurde umbenannt in 'The American Morgan Horse Register'
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| 1920 |

Mansfield |
Mansfield
( Bennington x Artemisia) wurde geboren und
zeugte
151 Fohlen.
Seine Söhne 'Sonfield' und 'Gay Mac' wurden berühmte
Vererber an der
Westküste.
Andere berühmte Nachkommen waren: Captor, Rhyme, Lippitt
Mandate und
Mansphyllis. |
| 1921 |
Elmer Brown im Westen der USA kaufte den Hengst 'Linsley'
( General Gates x Sunflower Maid )aus der Governmentzucht.
Mit den beiden Hengsten 'Linsley' und 'Romanesque' aus der
Governmentzucht setzte er einen Grundstein für die Western Working Linie.
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Linsley |
| Die lebensgroße Statue von Justin Morgan wurde von
C. C. Stillman gestiftet und steht vor der Government Farm in Weybridge, Vermont |
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| 1922 |
Roland Hill von der Horseshoe Cattle Company in
Kalifornien kaufte einen Hengst, 16 Zuchtstuten und einige Fohlen von
Richard Sellman in Rochelle, Texas.
Zwei Jahre später kaufte er noch 15 weitere Zuchtstuten dazu.
Ein bekannter Hengst aus Roland Hills Zuchtprogramm war der oben genannte Sonfield (Mansfield
x Quietude), der auch wieder aus der Governmentzucht hervorging. Er zeugte 160 Fohlen für Roland Hill und ist heute in
vielen Western Working Pedigrees zu finden.
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Im Morgan Horse Club wurden 154 Mitglieder
registriert. Die höchste Anzahl seit
dem Beginn im Jahr 1909. |
| 1926 |
C.C. Stillman starb
an Bord der U.S.S. Aquitania, während sie aus Europa zurückkehrte.
Charles A. Stone kümmerte sich daraufhin um das Register of the Morgan Horse
Club.
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1927 |
Jubilee
King (Penrod x Daisette) wurde auf der Brunk Farm in Illinois geboren.
Er stammte in direkter Linie von Daniel Lambert ab. Er wurde ein 'foundation
stallion' der Lambert Morgans und der Western Working Linie.
Robert Lippitt Knight kaufte 10 registrierte Morgans
von A. Fullerton Phillips und legte damit den Grundstein seiner 'Lippitt
Morgans'. |

Jubilee King |
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1928 |

Flyhawk |
David Dickie von der LU Sheep Ranch in
Wyoming besuchte die
Brunk Farm, um sich einen Zuchthengst auszusuchen. Er wählte
Flyhawk (Go Hawk x Florette).
Auf der LU Ranch zeugte Flyhawk nur 10 registrierte Morgans.
Doch Helen Greenwalt, eine Tochter von J.C. Brunk, holte ihn
zurück und setzte ihn sowohl für die eigene Zucht als auch als
Showpferd
ein.
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1930 |
Cornwallis (Sealect
x Cornwall Lass) wurde auf der Farm von Charles A. Stone in New Hampshire
geboren.
Er war der Vater so bekannter Hengste wie Pecos, Allen's Major, Corisor of
Upwey und Parade, deren Einfluss bis in die heutige Zeit reicht.
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1931 wurde Dr. Wallace L.
Orcutt zum Präsidenten des
Morgan Horse Clubs gewählt.
Er hatte diesen Posten bis 1947 inne. |
| 1932 |
Owen Moon ließ den
Saddlebred Hengst Upwey King Peavine ins Morganregister eintragen.
Damit waren einige Morganbesitzer nicht einverstanden, doch da beide Eltern
von Upwey King Peavine auch Morganblut in ihren Vorfahren aufweisen konnten,
durfte Moon seinen Hengst dort registrieren lassen.
Schließlich zeugte Upwey King Peavine 30 registrierte Morgans, darunter so
bekannte Pferde wie Upwey King Benn, den Vater von Upwey Ben Don und Upwey
Benn Quietude, die Mutter von Waseeka's Nocturn.
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| 1935 |
Sonfield (Mansfield
x Quietude) wurde geboren. Er hatte 236 registrierte Nachkommen.
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J.C. Brunk starb. Er hatte
eine eigene Dynastie von Morgans
gegründet. Seine bekanntesten Pferde, die aus seiner Zucht
hervorgingen waren Jubilee King und Flyhawk.
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1939 |
Die Anhänger des Morgan Horse
veranstalteten auf der Upwey Farm zu Ehren Justin Morgan's eine Show, um
seinen 150. Geburtstag zu feiern.
Diese Show wurde ein Jahr später wiederholt und war der Beginn von 'The
National Morgan Horse Show'.
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18 Morganhengste wurden
als Deckhengste durch das 'Remount
program' in den USA eingesetzt, im Vergleich dazu wurden 644
Vollbluthengste ausgewählt. |
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1940 |
Senator Graham
(Senator Knox x Fanita) wurde geboren, benannt nach einem
Kavallerieoffizier, der Helen Greenwalt half den Vater des Fohlens ausfindig
zu machen. Dieser Hengst wurde Vater von 118 Fohlen, er ist der Großvater
von Mr. Breezy Cobra.
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Red
Corell (Will Rogers x Kate Smith) wurde im Pine Ridge
Reservation geboren. Er war einer der letzten Hengste, der
über die Mutterlinie noch in direkter Linie mit Bulrush stand. |
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1941 |
'The Morgan Horse' Magazin wurde von Owen Moon ins Leben gerufen.
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1943 |
Fleetwing (Captor x Gorgeous) wurde in Ohio geboren. |
Im U.S. Remount Breeding Program , dem Zuchtprogramm
des amerikanischen Militärs, verblieben 569 Vollblüter und 11 Morgans.
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Die Universität von Connecticut begann mit ihrer Morganzucht. Goldfield
(Mansfield x Juno) war ihr Gründerhengst, den sie zwei Jahre später
durch eine Lungenembolie verloren. Sein Sohn Magellan (Goldfield x
Topaz) ersetzte ihn.Hinzu kamen noch Abbot (Monterey x Klyona) und
Canfield ( Beamington x Artemisia).
Als später die U.S. Morgan Horse Farm in Weybridge, Vermont aufgelöst wurde,
kam noch Mentor (Goldfield x Fairytop) hinzu.
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Eine
Abstimmung unter den Mitgliedern des Morgan Horse Clubs sprach sich dagegen aus ein 'half-Morgan register' einzuführen.
Zum ersten Mal wurden von Mitgliedern und Nichtmitgliedern verschiedene Gebühren verlangt, um ihr Morgan Horse registrieren zu lassen.
Mitglieder zahlten 3 $ und Nichtmitglieder 5 $ für die Registratur. |
Ted Davis kaufte 'Upwey Ben Don' (Upwey
King Benn x Quietude). Die 60 Töchter Upwey Ben Dons waren so
außergewöhnliche Pferde, dass er als 'broodmare sire' bekannt wurde. Doch er
zeugte auch 77 Söhne, 30 davon wurden Gründerhengste bedeutender
Zuchtprogramme.
Später wurde Upwey Ben Don als Pferd des Jahrhunderts bezeichnet und es gibt
an der Ostküste kaum ein Morgan Horse, das nicht Ben Don Blut in seinem
Pedigree nachweisen kann.
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Upwey Ben Don |
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1944 |
Zwischen 1921 und
1944 wurden mehr als 300.000 Stuten von Hengsten gedeckt, die dem U.S.
Remount Breeding Program angehörten. |
Orcland
Leader ( Ulendon x Vigilda Burkland) wurde geboren.
Er führte als erstes Morgan Horse das 'Orcland Prefix'.
Von seinen 139 Nachkommen war unzweifelhaft Chasley Superman ( x Rena) der einflussreichste.
Er zeugte wiederum 189 Fohlen.
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| 1947 |
Nach dem Tod von Owen Moon
erwarb der Morgan Horse Club das Morgan Horse Magazin. |
Die Lippittstute Miss Nekomia gewann
den 'Vermont 100-Mile' Ritt und wurde auf der 'National Morgan Horse Show'
als 'Grand Champion Mare' gefeiert.
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| 1949 |
Das U.S. Remount Program
wurde beendet. |
Trophy ( Mentor x Norma) wurde auf der Government Farm geboren.
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| 1951 |
Die
U.S.Morgan Horse Farm wurde aufgelöst.
Die Universitäten von Connecticut, Massachusetts, New Hampshire und
Pennsylvania konnten Pferde für ihr eigenes Zuchtprogramm übernehmen.
Die Universität von Vermont erhielt 20 Stuten und 4 Hengste und führte die
Governmentzucht unter dem Prefix UVM weiter.
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1954 |
Wasseeka's Nocturne
(Starfire x Upwey Benn Quietude) wurde auf der Farm von Frederick 'Ted' O.
Davis in Windsor, Vermont geboren. |

Wasseeka's Nocturn |
Roland Hill, Besitzer, der Horseshoe Cattle Company in Kalifornien und
bekannt als 'Papst unter den Morganzüchtern im Westen' starb 1955. Hill war
sowohl ein Direktor des Morgan Horse Clubs von 1931 - 1949, als auch ein
Morgan Horse Richter. Aus seinem Zuchtprogramm gingen einige Jahre lang die
meisten Morganfohlen hervor, die in Nordamerika registriert wurden.
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1956 |
In diesem Jahr waren 350 Mitglieder im Morgan Horse Club vertreten und
312 Fohlen waren registriert worden.
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1957 |
Kingston (Upwey Ben
Don x Junefield) wurde geboren.Er zeugte 298 registrierte Fohlen.
Vigilmarch (Orcland
Vigildon x Mayphil) kam auf die Welt und wurde 1970 an Herbert V.Kohler
verkauft. Dort war er einer der Gründerhengste von Kohler Stables. |
 
Kingston
Vigilmarch |
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1958 |

UVM Flash |
Auf der UVM Farm wurde UVM
Flash (Upwey Ben Don x Norma) geboren. Er hatte 210 registrierte
Nachkommen. |
Die Orcland Farm im Besitz der Familie Orcutt
wurde von einer Tragödie heimgesucht. Ein Feuer zerstörte ihr Zuchtprogramm,
denn nur ihr Hengst Ulendon und zwei Stuten überlebten.
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1960 |
Der Morgan Horse Club zog von New York City nach West Hartford, Connecticut
um.
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1961 |
Ein Feuer zerstörte die Stallgebäude der Universität von New Hampshire. Zum
Glück konnten alle Pferde gerettet werden, doch es warf die Universität in
ihrem Zuchtprogramm um Jahre zurück.
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1962 |
Es wurde eine Regel eingeführt, wonach Pferde mit hohen weißen Abzeichen an
den Beinen und blauen Augen oder Fischaugen von der Registratur
ausgeschlossen wurden.
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1963 |
Eine öffentliche Umfrage wurde gemacht, um über die Zukunft des
Zuchtprogramms der Universität von Vermont abzustimmen. Die öffentliche
Meinung sprach sich für eine Weiterführung aus. Ein Jahr später bewilligte
die Regierung des Staates Vermont Gelder, um das Zuchtprogramm weiter zu
führen.
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1965 |
Applevale Boy King (Kingston x Ledgewood Pecora) wurde geboren. Er
hinterließ 229 registrierte Nachkommen.
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Es gab nun 2000 Mitglieder im
Morgan Horse Club und 1394 Fohlen wurden registriert. |
Wasseeka's In Command (Wasseeka's Nocturn x Miller's Adel) wurde geboren.
Ein Hengst, dessen Einfluss noch bis heute im Showring spürbar ist. 165
Morganfohlen wurden von ihm gezeugt.
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Der vierfache World Champion
Bennfield's Ace (Bennfield x Cathy Serenity) wurde geboren. Solange
er lebte, war er in der 'In hand' Klasse ungeschlagen und die Rivalität
zwischen ihm und UVM Promise in der 'Park Harness' Klasse war legendär. |
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1966 |
UVM Promise (UVM
Highlight x UVM Empress) wurde auf der UVM Farm geboren. Er wurde Vater von
204 Fohlen. |

UVM Promise |
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Beamington |
Der erste 'World Park Harness
Champion' Beamington (Mr Breezy Cobra x Ellen Bar) wurde
geboren. Er war sowohl ein bedeutender Vererber als auch ein großes 'Show
Horse'. 152 Nachkommen gehen auf ihn zurück.
Seine Gene werden sowohl von Freunden des Showmorgan wie auch von
Vertretern des Sportmorgan sehr geschätzt. |
Ein Fond in Höhe von 150.000 $ wurde eingerichtet, um den Bestand des
Registers zu gewährleisten.
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1967 |
Anlässlich der Auflösung der Hanover Hill Farm wurde Chasley Superman
(Orcland Leader x Rena) zum Kauf angeboten und erzielte für damalige
Verhältnisse den Rekordpreis von 13.000 $.
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Chasley Superman |
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1971 |
The Morgan Horse Club wurde umstrukturiert und in 'The Morgan Horse
Association' umbenannt. Die Morgan Horse Association zog nun nach
Hamilton, New York um.
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1972 |
Courage of Equinox wurde geboren und hat ca. 340 registrierte
Nachkommen gezeugt. Damit ist er bis heute der begehrteste Deckhengst.
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1973 |
Die erste Grand National
Morgan Horse Show wurde in Detroit abgehalten. Ab 1975 bis heute findet sie
in Oklahoma City statt. |
Als die Green Mountain Stock Farm nach dem Tod von Robert L. Knight
aufgelöst wurde, schlossen sich Züchter und Bewunderer der Lippitt Morgans
zusammen und gründeten den 'Lippitt Club'.
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| Als Frances Bryant seine Morganherde auflöste, erwarben
Shannon und Susan Hanley vom Gestüt Quietude den Hengst Criterion. Er
war ein Enkel von Jubilee King und er begründete die Lambertmorgans, da er
direkt auf Daniel Lambert zurückging.. |

Criterion im Alter von 30 Jahren |
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Morgans für die Zucht halten Einzug in Europa
Nachdem schon einzelne Morgans nach England oder Schweden geholt worden
waren, importierte
Axel Johnson zwischen 1973 und 1979 den Hengst UVM Titan und 9
Zuchtstuten nach Schweden und begann eine Morgan Horse Zucht
aufzubauen.
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1974 |
Anfänge
der Morganzucht in England
Ein Hengst und zwei Zuchtstuten wurden von
Angela Conner Bulmer nach England importiert.
Tarryall Cadenza, See Jay Melody und der Hengst Pegasus Royal Pride
begründeten die Morganzucht der Monnington Farm.
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1975 |
Es wurde das erste Morgan Horse geboren, das in der Dressur Grand Prix
Niveau erreichte. Es war Big Bend Doc Davis (Green MT Doc Bird x Big
Bend Connie F).
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In England wurde die
British Morgan Horse Society (BMHS) gegründet. |
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1979
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Das erste Morgan Horse in Deutschland
Ein amerikanischer Soldat brachte den Morganhengst Funquest Meddler mit nach
Deutschland.
Es gibt auch einige Nachkommen von ihm. |

Funquest Meddler |
| 1982 |
Tug Hill Commando (Waseeka's In Command x Fiddler's Majesta) wurde
geboren. Er hat weit über 200 Nachkommen gezeugt.
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1983 |
The Swedish Morgan Horse Association (SMHA) wurde gegründet.
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1985 |
Dr. Ronald Balch tritt nach
33 Jahren im Amt als Direktor der UVM Morgan Horse Farm zurück.
Steve Davis übernimmt die Farm. |
Kennebec Count und Kennebec Russel qualifizierten sich
gemeinsam mit Teckla Brandy Time für die Weltmeisterschaft im
Zweispännerfahren.
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Ron Besler und Eldon L. Bienert, beides Morganzüchter aus Alberta, Kanada,
stellten die dreijährige Stute DVF Sweet Mystery auf der Equitana
einer breiten Öffentlichkeit vor. Die Stute wurde dann nach England
verkauft.
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| 1986 |
Die AMHA gestattet das
Verschicken von Samen. |
1987-88 In Shelburne, Vermont, wurde ein Registraturbüro und ein Morgan Horse
Museum eingerichtet.
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1989 |
Aufgrund unterschiedlicher Zielvorstellungen wurden von einigen Freunden und
Besitzern von Morgan Horses in Deutschland zwei Morgan Horse Vereine
gegründet.
Dies waren die Deutsche Morgan Horse Association e.V. (DMHA) und der
Internationale Morgan Horse Club Deutschland e.V.
Das anfängliche Engagement des Morgan Horse Clubs verringerte
sich in den folgenden Jahren und heute hört man von diesem Verein nichts
mehr.
Bei der Deutschen Morgan Horse Association hat die Zahl der Aktivitäten und
Mitglieder langsam aber stetig zugenommen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt,
diese in Europa seltene Rasse, bekannt zu machen.
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1990 |
Nachdem Ron Besler 1989 eine Morganstute an Hans Schilling verkauft hatte,
importierte dieser daraufhin 1990 eine ganze Reihe von Stuten und
Hengsten aus Kanada und gründete in Rainrod/ Hessen eine Morgan Horse
Zucht. Schilling siedelte bald mit den Pferden nach Thüringen um und
verkaufte die rund 100 Tiere umfassende Herde an die Ponderosa Ranch bei
Gotha. Von dort aus gingen viele Pferde in privaten Besitz über, teilweise
ohne Papiere.
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1991 |
Das Morgan Horse Magazin feiert seinen 50. Geburtstag.
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Die Identität
aller Fohlen musste nun durch einen Bluttest festgestellt werden. |
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1994 |
Für alle Stuten wurde es nun obligatorisch, ihre Identität durch einen
Bluttest feststellen zu lassen, bevor ihre Fohlen registriert werden
konnten.
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1996 |
Die Pferde mit hohen weißen Abzeichen und blauen Augen oder Fischaugen
dürfen nun wieder als Morgans registriert werden.
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1998 |
Tom Hilgenberg hat in Österreich für die Nationalmannschaft der Vereinigten
Staaten mit seinem Morgan Horse 'Who's Zoomin Who' die Silbermedaille
im Einspännerfahren gewonnen.
Marie Kahrle verhalf mit ihrem Morgan dem schwedischen Team auf den ersten
Platz.
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1999 |
Der Morganzüchter Lyman Orcutt starb am Abend seines 76. Geburtstages. Unter
dem Orcland Prefix hatte er mehr als 200 Morgans gezüchtet.
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Nach anfänglich
sporadischen Treffen aller Morganfreunde in Deutschland findet seit 1999 ein
jährliches Morgan Horse Treffen statt, um die Rasse anderen Interessenten
vorzustellen. |
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2000 |
Für alle Pferde wird mit dem 31. Januar 2001 ein DNA Test gefordert, um sie
zu registrieren..
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| 2002 |
Es findet das erste Mal in Deutschland eine Morgan Horse Zuchtschau statt,
die nun alle zwei Jahre durchgeführt wird.
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2005 |
Dr. Betsy Greene und Josephine Trott vom 'Department of Animal Science' der
University of Vermont waren im Juni in Deutschland, Schweden und England und
besuchten einige Morgan Horsebesitzer und -züchter, um sich ein Bild vom
Morgan Horse in Europa zu machen.
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2006 |
Züchter aus Deutschland, Schweden und England wurden nach Vermont
eingeladen, um dort über die Zucht und die Vermarktung des Morgans in der EU
zu sprechen.
Unter anderem standen auch Besuche bei Morgan Horse Züchtern auf dem
Programm.
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In der Schweiz
wird ein neuer Morgan Horse Verein gegründet, die Swiss Morgan Horse
Association - SMHA. |
Zum ersten Mal wird ein Morgan Horse zu den
Weltreiterspielen eingeladen.
Eitan Beth-Halachmy fliegt von Kalifornien nach Deutschland, um in Aachen
bei der Schlussfeier der Weltreiterspiele eine Performance mit seinem 'Cowboy-Dressage
Horse' Santa Fe Renegade zu zeigen und ein internationales Publikum zu
begeistern. |

Santa Fe Renegade |
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2007 |
Dr. Betsy Greene und Josephine Trott aus
Vermont waren im Juni erneut in Europa. Diesmal besuchten sie Morgan Horse
Besitzer und Züchter in der Schweiz, in Holland und in Österreich, um
weiterhin mit der Entwicklung der Morgan Horse Zucht in Europa auf dem
Laufenden zu sein.
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2008 |
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Im September 2008 treffen sich erstmals
Morganbesitzer aus Belgien und den Niederlanden, um im Reitsportzentrum Groenhof
in Belgien die Rasse Morgan Horse der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Aus Deutschland wurden sie von Franziska Wiedemann unterstützt.I
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2009
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Im März 2009 erscheint das erste Morgan Horse Buch in deutscher
Sprache, das ich bei BoD herausgebracht habe. Es gibt einen Einblick in die mehr als 200-jährige Geschichte dieser Rasse und beschreibt auch wie
diese Pferde in Deutschland und auch in anderen Ländern Europas Fuß gefasst haben. Morganbesitzer
berichten über die Erfahrung mit dieser Rasse und die Pferde werden als vielseitiger Allrounder
vorgestellt, die vielen ambitionierten Freizeitreitern Freude bereiten,
aber auch in Wettbewerben nationale und internationale Erfolge verzeichnen.
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2009
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Im Juli
2009 feierte der deutsche Morgan Horse Verein DMHA sein 20 jähriges Bestehen
und veranstaltete zu diesem Jubiläum die ersten deutschen Morgan Horse
Meisterschaften auf dem Gestüt Hof Boxberg in Thüringen.
Als Richter wurde Geoff Reeves aus Toronto, Kanada eingeladen.
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2009
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Susy Stafford gewann im August bei der Ponyweltmeisterschaft im Einspännerfahren in Greven-Brockholt
mit der Morganstute Courage To Lead (Courage of Equinox x Hartland Sable),
die im Besitz von Beverly
Lesher in Harrisburg, Pennsylvania ist, die Bronzemedaille. Nach der Dressur- und
der Marathonprüfung lag
die Stute mit Susy Stafford an zweiter Stelle. Bei der letzten Prüfung, dem
Hindernisrennen war die Stute
eine Idee zu langsam und 2 Bälle fielen von den Kegeln. Doch es reichte noch für die
Bronzemedaille. Wieder
einmal zeigte ein Morgan Horse, dass es gerade im Fahrsport durchaus mit anderen
Rassen konkurrieren kann.
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2011
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Im Juli 2011fand in den
Niederlanden, veranstaltet gemeinsam mit dem Holländischen Tennessee Walking
Horse Verband, ein erstes internationales Morgan Horse Turnier
statt. Morgans aus Deutschland, Frankreich,
den Niederlanden, Belgien und Schweden beteiligten sich. Als Richterin kam
Gertrud Hendriks aus England. |
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2011 |
Im August 2011 veranstaltete
die DMHA ihre zweite Championship in Gungelshausen/Hessen auf der
Clearwaterranch. Über 30 Morgans nahmen an dieser Veranstaltung teil.
Als Richterin konnten wir Judy Kibler aus Kalifornien gewinnen.
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